Prinzipiell gilt:

Ratten sind robust, aber andauernde Feuchtigkeit führt zu Krankheiten!

 

Das bedeutet:

Es ist zu empfehlen bei der Wahl der Einstreu darauf zu achten, dass sie nicht zu fein ist und zu sehr staubt.

Es gibt Ratten, die auf Feinstaub eher reagieren und permanent niesen und sich versuchen die Nase zu putzen. Das setzt die Tiere wehement unter Stress und kann dazu führen, dass sie immer wieder mit Reizungen in der Nase zu tun haben..

 

 

 

 

Zu empfehlen ist Pferdeeinstreu. Dies ist dünnes Holzstreu, welches nicht fein, sondern grob geschnitten ist. Die Vorteile gegenüber zu feiner Einstreu sind:

 

- wärmt im Winter

- polstert gut (Ratten mögen es auch mal weich)

- Knabbern an der Holzstreu ist möglich (und nicht schädlich)

- saugt Feuchtigkeit gut auf (was bei zu feiner Einstreu nicht möglich ist)

- bietet auch Möglichkeit sich ein Nest zu bauen (lässt sich besser aufschichten, als zu feines Einstreu)

 

Gegenüberstellung: grob gegen fein

Pferdeeinstreu

- ist i.d.R. grob (es gibt auch feine Einstreu)

- bietet viel Wärme (Wärmespeicher)

- saugt Feuchtigkeit gut auf

- staubt wenig

- bietet Möglichkeit zum Nestbau (lässt sich besser aufschichten)

 

Herkömmliche Einstreu

- ist i.d.R. sehr fein bis staubig

- bietet wenig Wärme (Staub ist kein Wärmespeicher)

- saugt Feuchtigkeit nicht auf

- nässt sehr

- Nestbau ist nur bedingt möglich (schon mal mit feinem Sand eine Burg gebaut?)