Tiere sind KEIN Kinderspielzeug. Tiere bedürfen Erziehung und Struktur. So auch Farbratten.

Sie sind intelligent, müssen gefördert werden und besitzen einen eigenen Willen. 

Kleinkinder sind erfahrungsgemäß nicht in der Lage zu verstehen, wie es den Tieren geht. Sie verstehen die Sprache der Ratten nicht und können somit nicht entsprechend reagieren.

Selbst Eltern neigen dazu, die Tierchen wie "Kuscheltiere" zu behandeln. 

 

Was ist aber wenn:

- die Tiere ihren Willen durchsetzen?

- die Tiere nicht wie Roboter einer Steuerung der Eltern unterliegen?

- die Tiere durch das Verhalten des Kindes / der Kinder überfordert sind und dies nicht gesehen wird?

- die Tiere "jetzt gerade" nicht kuscheln möchten?

- die Tiere die Sprache der Kinder nicht begreifen und entsprechend geängstigt reagieren?

 

Dann kann schnell ein Angst- oder Abwehrbiss folgen.

 

Tierbisse, so auch Rattenbisse sind nicht ungefährlich für Kinder. Sie sind schmerzhaft und können sich bei falscher oder fehlender Behandlung schnell entzünden.

 

Am Ende ist natürlich oftmals das Tier schuld. 

 

NEIN! Es sind immer die Menschen, die...

- die Erziehung vergessen

- keine Strukturen mitbringen

- die Körpersprache der Tiere nicht kennen oder achten

- die Tiere wie Kuscheltiere, nicht aber wie Lebewesen mit eigenem Willen behandeln.

 

Bedenke:

Kleinkinder bedeuten nicht selten Stress pur für die Tiere, wenn sie laut, unruhig oder einfach schusselig mit den Tieren umgehen.

Eltern haben nicht immer die Zeit und die Lust, sich entsprechend artgerecht um die Tiere zu kümmern. 

 

Am Ende:

landen die Tiere entweder wieder beim Züchter oder im Tierheim.

 

 

 

Bitte erst vorher nachdenken, dann eine Entscheidung treffen!