Rechtliche Grundlagen:

 

Das Tier / die Tiere werden im Rahmen des Privatverkaufs im Sinne des BGB §§433 verkauft. Das bedeutet, dass das Tier / die Tiere nach dem Kauf in den Eigentum des Käufers übergehen.

 

Die Farbrattenzucht Bonn-Berlin hat jedoch großes Interesse daran, den Werdegang und die Haltung der Tiere mitzuverfolgen, um auch für weitere Zuchten Informationen über die Tiere (wie zum Beispiel auftretende Verhaltensmuster, Krankheiten oder Fellveränderungen) zu sammeln. Auch ist die angebotene Nachsorge keine Pflicht im Sinne des Kaufvertrages, sondern ein freiwilliges Angebot an den Käufer.

 

 

 

Gewährleistung:

 

Da es sich im Verkauf hierbei um Tiere handelt, wird eine Gewährleistung ausgeschlossen.

 

Die Tiere werden dem Käufer nach Sichtung und in Augenscheinnahme auf eigenen Wunsch übergeben. Das bedeutet, dass hierbei eine zweiseitige Willenserklärung zustande kommt. Eine Besichtigung und in Augenscheinnahme der Tiere schließt jedoch nicht aus, dass sich die Tiere im neuen Heim völlig anders verhalten, als in der gewohnten Umgebung. Auch ist es möglich, dass sich die Tiere charakterlich im Wachstum komplett verändern. Hierbei ist auch kein Gewährleistungsanspruch möglich, da der Züchter auf den weiteren Werdegang der Tiere keinen Einfluss hat und auch vorab keinerlei Auskünfte über die zukünftige Entwicklung der Tiere geben kann. Dies obliegt dem neuen Besitzer und Eigentümer (Käufer).

 

 

 

Die Farbrattenzucht Bonn-Berlin weist jedoch hierbei noch einmal darauf hin, dass in Fällen von Problemen die Farbrattenzucht Bonn-Berlin benachrichtigt werden kann.

 

 

 

Es ist ebenso möglich, den Stamm der Tiere zu erfragen. Diese Angaben, sowie Angaben über Genotype und genetische Grundlagen (Genetik, Epigenetik) sind nicht Bestandteil eines Vertrages (da sie nur zuchtrelevant sind) und müssen somit nicht benannt werden. Auf Nachfrage gibt sich jedoch die Farbrattenzucht Bonn-Berlin transparent. Somit ist auch BGB §444 vgl. nicht zutreffend, da alle erforderlichen Angaben schriftlich im Vertrag verankert und über Nachfrage jederzeit abrufbar ist. Der Übergabevertrag (auch Kaufvertrag) wird vom Übernehmer (Kunde) unterschrieben und somit anerkannt. Erläuterungen werden im persönlichen Gespräch geführt.

 

 

 

Zuchtrelevante Daten

 

Die Farbrattenzucht Bonn-Berlin ist nicht verpflichtet, zuchtrelevante Details wie die Aufschlüsselung der Genotype oder genetisch spezifische Daten vertraglich niederzuschreiben. Auf Anfrage wird jedoch freiwillig Auskunft erteilt, um eine transparente Zucht zu gewährleisten.

 

 

 

 

 

Angaben falscher Daten und vortäuschen falscher Tatsachen §123 BGB

 

Wenn der Übernehmer (Käufer) absichtlich und somit vorsätzlich falsche Angaben über sich tätigt oder falsche Angaben über die Haltung der Tiere macht (und die Tiere nicht artgerecht hält, dieses aber vorgibt zu tun), dann bewegen wir uns im Sinne des Strafgesetzbuches.

 

 

 

Eine arglistige Täuschung im Sinne des § 123 I BGB liegt vor, wenn jemand bei einem anderen vorsätzlich einen Irrtum hervorruft, um ihn zur Abgabe einer Willenserklärung zu veranlassen.
Die Täuschung kann durch
Vorspiegelung falscher Tatsachen, aber auch durch einfaches Verschweigen einer Tatsache hervorgerufen werden.
Das arglistige Handeln erfordert zumindest Vorsatz, eine gezielte Absicht ist nicht erforderlich. Der arglistig Handelnde muss die Unrichtigkeit seiner Angaben kennen oder für möglich halten